In den Jahren von 1966 bis 1974 wandelt sich die bundesrepublikanische Gesellschaft erheblich. Und Willy Brandt gestaltet diese Zeit als Außenminister und Bundeskanzler entscheidend mit. In diesem Abschnitt der Ausstellung können Sie mit Hilfe verschiedener Medien nacherleben, welche Themen die Gesellschaft in dieser noch gar nicht so fernen Zeit bewegten, und Sie können auch sehen, wie die bundesrepublikanische Gesellschaft Brandts Politik bewertete. In Zeitungsartikeln und Karikaturen, Nachrichtenberichten und Plakaten, Fotos und Redemitschnitten können Sie sich in diesem Abschnitt mit einer breiten Auswahl an Themen der Zeit intensiver beschäftigen.
Die Schlüsselereignisse dieser Jahre werden für Sie besonders lebendig aufbereitet: Ostverträge und Kniefall in Warschau, APO und Notstandsgesetzgebung, Reformen und Friedensnobelpreis. Nehmen Sie an der Regierungsbank Platz und vollziehen Sie all dies mit Hilfe von Hörstationen und Filmmonitoren nach. Sie können auch an ein Rednerpult treten und historische Reden hören; hier besteht sogar die Möglichkeit, Reden wie im Fernsehstudio über einen Teleprompter nachzusprechen oder eigene Vorträge einzuüben.
Zu guter Letzt sind Höhe- und Tiefpunkt eines außerordentlichen politischen Werdegangs mitzuverfolgen, wenn Brandt für die SPD in vorgezogenen Neuwahlen das beste Bundestagswahlergebnis der SPD - Geschichte erkämpft und wenig später nach der Guillaume - Affäre als Kanzler zurücktritt.
drucken